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Puh, endlich mal wieder ein Beitrag auf diesem Blog und das gerade noch rechtzeitig. Denn ich hatte mir schon vor einigen Wochen vorgenommen mich an der Ecato-Aktion „Ein Herz für Affiliates“ zu beteiligen. Immerhin gibt es auch bei mir immer wieder einige Dinge, die mich bei Affiliate-Netzwerken wiederkehrend nerven.

Insofern fällt es natürlich leicht die Wünsche an die Affiliate-Netzwerke zu richten, denn Verbesserungspotential gibt es wohl bei allen noch:

  • Deeplinks: Ich brauche keine Auswahl von hunderten Bannern. Aber bitte richtet es doch ein, dass Deeplinks verfügbar und einfach zu nutzen sind. Sollte ja keine allzu große Hürde sein!
  • Anmeldung: Es ist schon ärgerlich genug, dass man sich für jedes Partnerprogramm seperat anmelden muss (und wenns blöd läuft auch noch Ewigkeiten auf die Freischaltung warten muss), aber dann bei einzelnen Netzwerken auch noch für Webseite/URL einen neuen Account anlegen und dann die ganze Prozedur nochmal durchlaufen? Bitte nicht! Es nervt und kostet vor allem unheimlich Zeit (nichts ist schlimmer, als eine Idee zu haben, diese schnell umsetzen zu wollen und dann von Netzwerken/Merchants aufgehalten zu werden).
  • Sub-Id: Bitte einfach und ohne Hindernisse (warum muss jeder Account z.B. bei Zanox dafür extra freigeschaltet werden – und dann auch noch in zwei Stufen)…
  • Produkte: Ich würde gerne sehen welche Artikel verkauft wurden. Die technischen Möglichkeiten sind ja vorhanden, nur wird es leider viel zu selten angeboten. Wobei es hier wohl nicht nur an den Netzwerken liegt.
  • Stonierungen: Diese sind wohl unausweichlich, aber wenn schon, dann bitte doch mit der Angabe von Gründen.

Über den Service der Netzwerke & valide Werbecodes brauche ich wirklich nichts mehr zu schreiben, das haben andere schon in aller Ausführlichkeit getan (siehe z.B. bei Eisy, Metayer, Selbstständig im Netz etc…).

Bin heute zufällig auf einen Vortrag von Pattie Maes auf der TED-Konferenz aufmerksam gemacht wurden und ich finde es einfach nur beeindruckend, welche Gedanken man sich über den „sechsten Sinn“ gemacht habt. Eine kurze Vorstellung auf deutsch gibt es bei Heise Online und ein Mitschnitt des Vortrages (in englisch) könnt ihr euch direkt hier anschauen:

So beeindruckt die technische Entwicklung auch ist, so unsicher bin ich mir darüber, ob mir das auch gefällt. Muss unser ganzer Leben digitalisiert werden? Ich bin skeptisch…

Ja, ja… auch wenn wir Deutsche nach meinem subjektiven Gefühl es manchmal doch ein bisschen übertreiben mit dem Jammern, so schlecht scheinen wir gar nicht zu sein :-) .

Denn Deutschland ist sogar der beliebteste Staat der Welt, zumindest wenn es nach den 13.000 befragten Menschen aus 21 Ländern der Erde geht. Nach dieser BBC-Umfrage beurteilen 61 % den Einfluss von Deutschland als eher positiv ein, danach folgen Großbritannien und Kanada mit 58 bzw. 57 %. Alle Ergebnisse finden sich auf Spiegel Online.

Nun ist es freilich schwer die Aussagekraft der Umfrage richtig zu deuten, aber ein wenig mehr Ressonanz in den Medien wäre in diesem Fall doch angebracht gewesen, oder? Gute Nachrichten scheinen dort aber wohl nicht halb soviel zu zählen wie schlechte Nachrichten, so mein Eindruck :-( .

Man hat sich ja mittlerweile an die verschiedensten Abmahnungsgründe in Deutschland gewöhnt, aber die Abmahnung die dem Newsportal „die-topnews.de“ nun vom Modehaus „C&A“ zuging ist dann doch wieder einmal etwas Neues. Darin wird beanstandet, dass neben einem Artikel, der sich mit einem Kidscasting von „C&A“ beschäftigt hat, Google Adsense und Intellitxt-Werbung eingebunden war (wie es auf Millionen anderen Webseiten der Fall ist).

Hauptargument ist die unzureichende Kennzeichnung der Werbung, im Fall von Adsense bspw. der bekannte Schriftzug „Google Anzeigen“, wie er einem von unzähligen Internetseiten bekannt ist. Insofern sicherlich wieder einmal ein – leider sehr unschönes Thema – welches für viele von Belang sein könnte. Insofern nicht verwunderlich, dass sich neben den Artikel auf die-topnews.de auch schon andere Blogger zu dem Thema geäußert haben: siehe auch StoiBär, Upload-Magazin, Robert Basic etc…

Manchmal kann man wirklich nur noch mit den Kopf schütteln :-(

Via Rivva

Medienrummel um Papst

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde es wieder einmal höchst erstaunlich, welchen Rummel die Medien (und mittlerweile auch die Politiker, welche auf den Zug aufgesprungen sind) um den Papst und die Rücknahme der Exkommunikation der vier „St. Pius – Bischöfe“ machen. Nennt man sowas „Winterloch“. Klar, Papst Benedikt XVI. hat in der Angelegenheit eine unglückliche Figur gemacht und die Leugnung des Holocaust ist natürlich unter keinen Umständen zu tolerieren und wird für den betreffenden Williamsons sicher die notwendigen Konsequenzen (innerhalb der Kirche) haben, aber ist das Grund genug, damit die öffentlich-rechtlichen Sender sogar extra Sondersendungen ins Programm nehmen (wohlgemerkt zu bester Sendezeit)?

Der Spiegelfechter hat sich unter dem Titel „Merkel exkommuniziert Papst“ zu dem Thema interessante Gedanken gemacht, mit denen ich in weiten Teilen übereinstimme. Daher an dieser Stelle mal wieder einer der seltenen Lesetipps…

„Notleidende Banken“ – das ist das Unwort des Jahres 2008. Auch wenn es natürlich eigentlich zwei Worte sind, finde ich die Wahl ausgezeichnet. Besonders treffend die Begründung der Wahl vom Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser: „Die Formulierung „notleidende Banken“ stelle das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise auf den Kopf“. Denke diese Einschätzung werden viele Bundesbürger teilen. Eine Übersicht der Unwörter der letzten Jahre, die aus meiner Sicht bei weitem nicht alle so gelungen bzw. treffend sind wie 2008, findet ihr beispielsweise auf Tagesschau.de.

Ihr habt sicherlich die Woche schon mal die TV-Werbung für die Zeitungsreihe „Zeitungszeugen“ gesehen!? Hatte dabei anfangs ja offengestanden schon ein paar Bedenken, als ich das gesehen habe. Denn bei den abgedruckten Zeitungen aus der Zeit von 1933 bis 1945 sind natürlich nicht wenige dabei, die entweder von Anfang an oder dann später reine (rechte) Propaganda waren.

Ich war daher froh, als ich diese Woche auf dem gelungenen Geschichtsportal „einestages“ von Spiegel Online auf einen interessanten Artikel zu den Zeitungszeugen aufmerksam geworden bin. Dort werden einige Hintergründe zu der Serie aufgedeckt: Zum Beispiel sind bei jeder Ausgabe Zeitungen aus den verschiedenen politischen Richtungen (zum selben Thema) abgedruckt. So soll gewährleistet werden, dass man sich einen Überblick darüber verschaffen kann, wie bestimmte Themen von Propaganda oder aber den Widerstand bewertet wurden.

Eigentlich eine ansprechende Idee zumal die Zeitungszeugen zusätzlich ja noch mit Analysen von namhaften Historikern daherkommen, damit auch für uns „Normalsterbliche“ das Ganze nochmal verständlicher gemacht wird. Mein Interesse ist zumindest geweckt und ich werde mir zumindest mal eine Ausgabe der Zeitungszeugen anschauen…

Seit 2005 wird zum Jahreswechsel die Ski Challenge vom österreichischen Fernsehsender ORF veranstaltet. Die Simulation von verschiedenen Ski-Abfahrtsrennen hat über die Jahre viele begeisterte Fans gewonnen. Kein Wunder: Schließlich ist das Spiel kostenlos. Die diesjährige Ski Challenge 2009 ist seit gestern offiziell zum Download freigegeben. Downloaden kann man ganz unkompliziert bspw. beim ORF, aber auch beim deutschen Partner Pro Sieben.

Inzwischen werden sogar sechs Strecken bei der Ski Challenge gefahren. 2009 mit dabei: Die Abfahrten von Gröden, Bormio, Wengen, Kitzbühel, Garmisch-Partenkirchen und Val-d’Isère. Habs mir bisher zwar noch nicht selber angesehen, aber die letzten Jahre wars immer ein großer Spaß, auch wenn ich nun wirklich kein Siegerkanidat war 😉 . In den ersten Tagen gibt es möglicherweise noch kleinere Schwierigkeiten, die in den Vorjahren aber stets relativ zügig mit den Updates ausgebessert wurde.

In dem Sinne: Viel Spaß und Erfolg bei der Ski Challenge 2008!

Natürlich ist es absoluter Blödsinn, dass zwei große Fernsehsender (hier: ZDF und RTL) zur selben Zeit einen Jahresrückblick zeigen. Allerdings hat das auch etwas Gutes: Das Schlimmste scheint nun bereits überstanden. Habe gestern nämlich leider den Fehler begangenen und zwischen den beiden Programmen hin und her gezappt. Kurzum: Beide waren eigentlich nicht sehenswert.

Irgendwie muss mich da wohl mein Gedächtnis im Stich gelassen haben, hatte ich da doch aus den Vorjahren noch einen ganz passablen Eindruck im Hinterkopf behalten. Gestern entsprach allerdings alles andere als meinen Vorstellungen: Offensichtlich willkürlich wurden irgendwelche Boulevard-Themen dieses Jahres (bei RTL scheinbar aus der BILD-Zeitung) herausgegriffen und damit dann Sendezeit gefüllt. In Nebensätze wurden dann solche Ereignisse wie die Finanzkrise abgehandelt.

Kurzum: Von einem Jahresrückblick erwarte zumindest ich normalerweise etwas Anderes. Eine große Zahl der Zuschauer scheint dies leider anders zu sehen, denn die Marktanteile der beiden Sendungen sind durchaus beachtlich… Kein Wunder, dass die Sender dann zunehmend auf die Wiederaufbereitung ihrer Boulevard-Magazine. Können sie auch gerne machen, nächstes Jahr dann allerdings ohne mich 😉 .

Wer derzeit wikipedia.de im Browser aufruft wird nicht wie gewohnt automatisch auf die deutsche Version von Wikipedia.org weitergeleitet. Stattdessen muss man lesen, dass diese Weiterleitung per einstweiliger Verfügung untersagt wurde. Wie es dazu gekommen ist lässt sich auf Heise.de nachlesen. In Kurzform: Der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann (Parteimitglied der Linken) ist mit dem Wikipedia-Artikel zu seiner Person nicht einverstanden.

Nun ist es ja in gewissen Maße verständlich, wenn man sich gegen falsche Behauptungen wehren möchte (wenn es denn berechtigt ist). Nur stellt sich mir die Frage, ob Herr Heilmann sich in dieser Beziehung nicht ein klassisches Eigentor eingefangen hat: Ohne die öffentlichkeitswirksame Sperrung von wikipedia.de, die den betroffen Artikel auf Wikipedia ja in keinster Weise berührt, hätte sich wohl kaum jemand für besagten Bundestagsabgeordneten interessiert. So allerdings steht mittlerweile nicht nur der umstrittene Wikipedia-Artikel auf Platz 1 bei Google, wie Gerald schon gestern richtig auf Blogschrott prognostiziert hatte, sondern auch einige weitere für Lutz Heilmann vermutlich weniger angenehme Einträge auf Seite 1 der Suchmaschine.

Manchmal sollte man halt die Wahl der Mittel im Auge behalten…

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